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Betriebsferien 
von 28.09 bis 03.10.2017.

 

 

 

  

Melitherm

Ausgezeichnet mit dem Ehrendiplom der APIMONDIA, Lausanne 1995

Warum ?

Stellen Sie sich vor, ein Kunde möchte Honig kaufen und Sie müssen ihn, da kein flüssiger oder abgefüllter Honig mehr zur Hand ist, mit der Bitte, in einigen Tagen nochmals zu kommen, nach Hause schicken. Und dies nur deshalb, weil Sie in einem langsamen Auftauprozess im Wärmeschrank Ihren Honig erst verflüssigen müssen.

 

Ihr Kunde hat nicht soviel Geduld. Er kommt zufällig bei einem Ihrer Kollegen vorbei, der ihn promt mit einem klaren dickflüssigen Honig bedient. Vielleicht liebt er auch feinsteifen cremigen Blütenhonig und bekommt diesen frei von jeglichen Unreinheiten, die meistens schon durch das Glas zu sehen sind.

 

Auf diesen Kunden werden Sie in Zukunft lange warten müssen, denn sein neuer Honiglieferant kennt bereits das Geheimnis der erfolgreichen Honigvermarktung. Er besitzt einen

 

Modell

Standard

Profi

Behälter Ø außen ca. *

305

478

Behälter-Höhe *

315

Fassungsvermögen: ca.

28 kg

70 kg

Geeignete Unterstellbehälter
Ø innen (direkt aufsitzend) *

306 - 308

480 - 520

Seihtuch aus Nylon-Gewirke *

400 x 400

----------

Seihsack aus Nylon-Gewirke *

Ø 305 x 550 (Sonderzubehör)

Ø 480 x 650

Heizspirale Ø ca. *

275

450

Leistung kW

0,5

0,750

Stromart

220 Volt Wechselstrom

Temperatur-Schaltbereich

30°C - 80°C

Gesamthöhe *

ca. 460

Gewicht

4,5 kg

7,5 kg

Honigleistung kg/Std. je nach Honigsorte (kandiert)

8 - 16

20 - 40

 

*Alle Längenangaben in Millimeter

Prüfungsbericht der Universität Hohenheim (730) Landesanstalt für Bienenkunde, August-von-Hartmann-Str. 13, D 70593 Stuttgart


Die Überprüfung des Gerätes in Hohenheim, besonders im Hinblick auf Wärmeschäden, brachte das folgende Ergebnis:

Allgemein bildet sich HMF in Blütenhonigen rascher als in Honigtauhonigen. Auch der Abbau der Invertaseaktivität erfolgt in Blütenhonigen rascher als in Honigtauhonigen.

Der Versuchshonig war also so gewählt, daß eventuelle Schäden leicht zu bemerken waren. Trotzdem zeigte das Schmelzen bei 55° und 65°C praktisch keinen Einfluß. Der geringe Anstieg des HMF-Gehalts liegt noch innerhalb der Fehlergrenze des Nachweisverfahrens. Das gleiche gilt für den geringfügig erniedrigten Intervasewert bei der Anwendung von 55°C.

Die Empfehlung, das Gerät bei 55°C zu benützen, ist also unbedenklich.

Höhere Temperaturen können angewandt werden. Dazu sollte man aber lediglich in Fällen greifen, in denen niedrige Temperaturen keinen Erfolg bringen, wie z.B. bei Honigen mit Lärchenzucker (Melezitzose).

Mit Nachdruck muß darauf verwiesen werden, daß die Unbedenklichkeit höherer Temperaturen nur für den Fall gilt, daß diese Temperaturen sehr kurze Zeit auf den Honig einwirken. Wird Honig im Kübel im Wärmeschrank bei 55°C verflüssigt, führt dies unweigerlich zu Schäden, weil sich die Wärmeanwendung über viele Stunden erstrecken muß. Prof. Dr. Günther Vorwohl

 

Für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Berichtes danken wir Herrn Prof. Dr. Vorwohl recht herzlich.

 

  1. verflüssigt Ihren Honig vollkommen kristallfrei. Auch Melezitose - Honig. Klar wie von der Schleuder, behält er seine normale Kandierungszeit.
  2. reinigt Ihren Honig filterrein. Im Durchlaufverfahren fließt der verflüssigte Honig durch ein Seihtuch, das selbst kleinste Verunreinigungen, zurückhält, welche als Schwebestoffe im Honig vorhanden sind, ohne den natürlichen Pollenanteil zu mindern.
  3. ist in der Lage, jede Menge Honig in kürzester Zeit zu verflüssigen. Leistungsangaben siehe Technische Daten.
  4. kann auch den Wassergehalt Ihres Honigs reduzieren. Bis zu 1%, wenn das Gerät so auf den Auffangbehälter gestellt wird, daß vom abfließenden Honig Verdunstungswasser abziehen kann.
  5. Geräteaufbau
    besteht aus einem zylindrischen Behälter mit stabil unterbautem Gitterboden. Auf diesem liegt ein feinmaschiges Seihtuch. Hierauf steht eine Heizspirale mit einem Präzisions-Temperaturregler. Die Temperatur wird über einen Kapillarfühler direkt an der Wärmequelle gemessen, wodurch niedrige Temperaturschwankungen erreicht werden.
    Alle mit Honig in Berührung kommenden Metallteile sind aus „EDELSTAHL ROSTFREI“.
    Das Gerät kann in seine Hauptteile zerlegt und leicht mit warmem Wasser gereinigt werden. Seihtuch bzw. Seihsack sind dadurch mehrfach verwendbar.
  6. Verfahrensweise
    ist ein Durchlaufverfahren, bei dem der Honig über die Heizspirale in den Behälter gefüllt wird, und sobald er flüssig ist, nach unten wegfließen kann, ohne die am Heizgerät eingestellte Temperatur erreicht zu haben. Aber auch die Kristalle, die mehr Wärme benötigen (siehe Melezitosehonig), werden verflüssigt und sofort nach dem Abfließen im Auffangbehälter (z.B. Abfüllkanne) wieder abgekühlt. Hierdurch ist garantiert, daß es nicht zu einer nachweisbaren Wärmeschädigung[1] kommt.
  7. Melezitose-Honig
    Melezitose-Honigkristalle sind sehr hartnäckig und benötigen eine hohe Temperatur (min. 60°C), um verflüssigt zu werden. Dies ist mit herkömmlichen Verflüssigungsverfahren nicht möglich, da auch schon flüssiger Honig über lange Zeit einer notwendigen, erhöhten Temperatur ausgesetzt wird, was zu unvermeidbaren Wärmeschäden führt.
  8. Mit ist auch für Sie Melezitose-Honig in der Vermarktung kein Thema mehr.
  9. ist in der Selbstvermarktung unverzichtbar, denn....
  10. - Besitzer haben begeisterte Honigkunden.

Sonderzubehör für Modell „Standard“:

Distanzring — ermöglicht den Abzug des Wasserdampfes bei Verwendung von gleichgroßen Abfüllbehältern.

Seihsack — ermöglicht den schnellen Wechsel des verschmutzten Filtertuches vor dem Nachfüllen